Darstellung der Schulsozialarbeit

Frau Wenzel und Herr Gotsch
Frau Wenzel und Herr Gotsch

 

 

Die Struktur der Schulsozialarbeit in der Schule am Eiderwald orientiert sich an folgenden Feststellungen:

 

Der Kernbereich von Schule ist Unterricht. Die Vermittlung von Wissen, Einsichten, Fertigkeiten, Werten und Normen sind Ziel und Auftrag. Die zentrale Beobachtung ist, dass viele Voraussetzungen bei den Schülerinnen und Schülern häufig fehlen und sie diesen Zwecken nicht ohne Probleme entsprechen können. Soziale Kompetenzen sind unzureichend entwickelt, insbesondere die Fähigkeit eigene Befindlichkeiten zugunsten des Gruppenerfolgs zurückzustellen. Wahrnehmungsproblematiken und unzureichende Impulskontrolle verschärfen diese Situation. Gefühle, Bedürfnisse und Ängste werden in die Schule mitgebracht, d.h. Unterricht als kognitive Veranstaltung ist von Interaktionserwartungen, Emotionen tragender oder abwehrender Art und individuellen Lebenslagen bestimmt, die entweder frei machen für das Lernen und für Leistungen oder diese entscheidend blockieren.

 

Lehrer empfinden die Auswirkungen diesbezüglicher  Defizite als einschneidende Behinderung ihrer Arbeit und Schüler erleben einen unterbrochenen und von Ablenkungen und Konflikten geprägten Unterricht. Häufig finden daraufhin Sanktionen (Strafarbeiten, Auslese, etc.) statt, wünschenswert wäre dagegen eine von pädagogischen Denk- und Handlungsansätzen geprägte Reaktion. Hier setzt die Hilfe und Unterstützung durch Schulsozialarbeit an.

Gesamtkonzept Schulsozialarbeit Flintbek
Gesamtkonzept Schulsozialarbeit überarbe
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